Wie können wir mit Jesus Christus vereint leben?

چگونه با او بمانیم

32 Minuten

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER HAUPTGEDANKEN

besprochene Bibelstellen:

  • Joh 1,35-39
  • Lk 3,7
  • Mt 4,18-22; Mk 1,16-20; Lk 5,1-11
  • Joh 8,31-32
  • Joh 6,56
  • Joh 8,36
  • Joh 6,57
  • Joh 14,10
  • Joh 15, 1 –8. 9-17
  • Joh 17, 11.21.26
  • Joh 1, 40-51
  • Dan 7,13 + Hebr 3

Zu Beginn des Kirchenjahres erleben wir mit den Festen Weihnachten, Taufe des Herrn und dem Evangelium von der Hochzeit zu Kanaa drei Epiphanien der Herrlichkeit Christi. „Seht das Lamm Gottes, ….“ sagt Johannes, und wie viele Leute haben auf den Hinweis Johannes des Täufers reagiert : nur zwei seiner Jünger folgen Jesus auf der Stelle, obwohl doch die Leute in Scharen zu Johannes kamen. Nach den drei synoptischen Evangelien beruft Jesus seine Jünger, als diese am See die Netze säubern. Sie verlassen Familie, Arbeit und folgen Jesus nach. Die beiden Jünger des Johannes waren schon vorbereitet. Sie hatten schon die Sehnsucht und waren innerlich schon umgekehrt. Sie folgen einer unbekannten Person, weil Johannes gesagt hat: Seht das Lamm Gottes.

Hätten wir das auch gemacht? Sie hatten vielleicht noch Fragen und Angst, sie kennen ihn nicht. Was sucht Ihr, fragt Jesus und die Antwort: Rabbi, wo wohnst du? Sie wollen mit ihm bleiben, Schüler werden, ihn Schritt für Schritt kennenlernen.

  1. Schritt: – Kommt und seht! Und (Joh 8, 31-32) bleibt in meinem Wort; die Wahrheit wird euch befreien. Unsere Antwort: treu bleiben und akzeptieren, was Jesus sagt. Ist das genug? Wie schlägt das Wort Jesu Wurzeln in unserem Leben? nicht nur in unserem Verhalten? In seinem Wort bleiben! Täglich einen Abschnitt des Evangelium lesen und das Gelesene im Laufe des Tages im Herzen bedenken. Wenn wir ihn gut kennen, dann gilt es in der Wahrheit zu bleiben.

 

2. Schritt: Nicht nur mit ihm sein, sondern in ihm bleiben im Geheimnis/Sakrament der Eucharistie Joh 6,56 Wer mein Fleisch isst … Das Leben mit Jesu befreit uns von der Sünde und macht uns zu freien Menschen als Kinder Gottes. (Joh 8,36) Jesus lebt durch den Vater. Wir werden durch Jesus leben, wenn wir ihn in der Hostie empfangen (Joh 6,57; 14,10)

3. Schritt: Was ist unsere Aufgabe: Frucht bringen! Bedingung: Mit ihm in Verbindung bleiben. Das Beispiel des Weinstocks (Joh 15, 1-8); Wie mich der Vater geliebt hat, so liebe ich euch (Joh 15,9). Liebe heißt Treue, im Wort bleiben und nach dem Wort leben, unser Leben für andere geben (Joh 15,13). Die tiefe Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist, der uns gegeben ist.

4. Schritt: Bewahre sie; alle sollen eins sein.
Die Trennung zwischen den Christen ist Frucht der Sünde, des Stolzes, Jesus Christus ist dann nicht zwischen uns. Kommt und seht! Nach 50 Jahren erinnert sich der Apostel Johannes sogar noch an die Zeit, gegen 16 Uhr. Mit dem eingeborenen Sohn werden wir Sohn des Vaters und Teil der Familie: Das ist die Einladung Jesu Christi. Erinnerst du dich an deine Berufung? Einige haben sich den Zeitpunkt und die Umstände notiert. Wir

sollen das nicht einfach vergessen; denn wie können wir dankbar sein und in Zeiten der Schwierigkeiten treu sein? Wir sagen dann schnell: Gott hat uns vergessen. Wenn wir dann unsere Berufungsgeschichte lesen, dann wird unser Herz wieder weit und wir beginnen zu danken trotz der Schwierigkeiten; denn Gott ist treu und wir sollen auch treu bleiben und nicht vergessen, wie wir begonnen haben, bei ihm zu bleiben.

Gucken wir auf die Berufungsgeschichte des Natanaels (Joh 1, 40-51): Johannes und Andreas haben Jesus gefunden und die Jünger haben andere Jünger gefunden. Woher haben sie gewusst, dass er der versprochene Messias ist? Was haben sie gesehen? Jesus kündigt an: Du wist noch größeres sehen! Nämlich die Herrlichkeit Gottes. s. a. Dan 7,13 und Hebr 3 Sehen ist ganz wichtig! Wie oft steht das Wort sehen in der Bibel?! Was erwarten wir nach dem Alten Testament, was hatten die Propheten Nathan und David erwartet? Wir lesen die Bezeichnungen für Jesus: Rabbi, Lehrer, Messias, Sohn Gottes, König von Jerusalem, Menschensohn

Was bedeutet Sohn Gottes im jüdischen Glauben? Im AT war Gott wie ein Vater zu seinem Volk. Er gab in der Wüste Manna, Wachteln, Heuschrecken, Wasser …. und das Volk war wie ein Sohn. Der König David war der auserwählte König – Gott war wie ein Vater, der König wie ein Sohn. Jesus sagt: Der Vater und ich, wir beide sind eins. Das bedeutet mehr! Wieso sind die Menschen Jesus nachgefolgt? Sie haben etwas gespürt, aber wir wissen es nicht. Was
haben Andreas und Johannes verstanden, als Johannes Jesus als Lamm Gottes bezeichnete? Petrus weist

Jesus zurecht, als er sein Leiden ankündigt. Die Juden erwarteten einen Messias, der sie von der
Herrschaft der Römer befreit. Und da spricht Jesus von seinem Tod und der Auferstehung nach drei Tagen. Petrus hat das abgelehnt und als Jesus gefangen genommen war, hat er ihn verleugnet, Jesus letztes Wort im Abendmahlsaal: Seine Liebe und Beziehung zum Vater ist ewig. Durch ihn haben wir die Verbindung zum Vater. Er hat durch das Evangelium das Geheimnis für uns enthüllt: Wenn wir an ihn glauben, können wir Menschen als Kinder Gottes mit dem Vater und Jesus Christus leben.